Griechen entschuldigen sich mit Riesenpferd

Die griechische Nation bittet die Europäische Union um Entschuldigung und bietet ein riesiges Holzpferd als Geschenk an

Das Geschenk: Eine PferdestatueFrankfurt - Mitten in der Nacht wurde das hölzerne Riesenpferd vor der europäischen Zentralbank abgestellt. Mittlerweile hat man es in die Eingangshalle der Bank verschoben, wo es nun stolz zur Schau gestellt wird.

Die Skulptur ist für ihre Größe erstaunlich leicht und ist mit mehreren Löchern entlang dem Pferdekörper versehen. Dem Präsent wurde eine Notiz beigegeben in welcher vorgeschlagen wird, das Pferd durch Lagerung im Tresorraum der Bank vor Dieben zu schützen.

Mario Draghi, der Präsident der EZB, sagte:

Es ist überaus freundlich von den Griechen, uns in Anerkennung all des Ärgers den wir durch sie hatten, dieses wundervolle handgearbeitete Pferd zu schenken. Es ist so groß, dass es ein Dutzend Doppeldeckerbusse beinhalten könnte.

Die beiliegende Karte, die auf der Vorderseite einen als Landstreicher verkleideten Teddybären zeigt, erklärt dass Griechenland uns dieses Geschenk bastelte, da sie nicht genug Geld für ein passenderes Geschenk haben. Das hat mich zu Tränen gerührt.

Aber dennoch, wenn sie nicht noch über Nacht irgendwie 200 Milliarden Euro auftreiben können, müssen die strengen Sparmaßnahmen aufrecht erhalten werden.

Erstaunlicherweise gab es von Vertretern Griechenlands Hinweise darauf, dass sie bald in der Position sein könnten ihre Schulden zurückzuzahlen. Sie verwirrten ihre Gläubiger, französische und deutsche Banker, mit der Frage nach möglichen Nachlässen falls sie die Schulden in bar begleichen würden.

Die spanische Regierung hat mit Verärgerung auf das Geschenk reagiert und wirft den Griechen vor die EZB bestechen zu wollen. Die Spanier verdoppeln nun ihre Anstrengungen, einen riesigen Sombrero tragenden Strohesel zu flechten.

Quelle: The Daily Mash

Keyword not provided in Google Analytics

Keyword not definedBei Website-Besuchern, die von Suchmaschinen kommen, wird normalerweise auch der Suchbegriff im Referrer mit übermittelt und lässt sich daher auch in der Webanalyse-Software auswerten. Allerdings lässt sich schon seit einiger Zeit auch in den Webstatistiken deutscher Websites ein Trend hin zum Keyword “not provided” (in Google Analytics), bzw. “Keyword not defined” (in Piwik) erkennen. Gerade im Bereich Online-Marketing gab es darüber schon einige aufgeregte Tweets, Google+-Beiträge und Blog-Posts. Man könne dem Besucher nicht das optimale Surferlebnis bieten, wenn man nicht weiß, mit welchem Suchbegriff er auf die Webseite gefunden hat. Konversionsraten auf Keywordebene lassen sich auch nicht mehr erstellen. Ja, es ist für Website Betreiber tatsächlich von Nachteil, die Suchbegriffe die auf die Website geführt haben nicht zu kennen. Aber warum und unter welchen Umständen “verschluckt” Google die Keywords? Weiterlesen

ACTA-Gegner sind für Presse Raubkopierer

Toller Artikel heute in der Lokalpresse. Unter der Überschrift

Demonstrationen für ein freies Internet

hat das Offenburger Tageblatt einen Artikel über die gestrigen Proteste gegen das Handelsabkommen ACTA veröffentlicht. Fairerweise muss man dazu sagen, dass es sich um einen dpa-Artikel handelt. Darin wird die Motivation der Prostestierenden etwas vereinfacht zusammengefasst:

Kritiker sehen in dem Abkommen eine Einschränkung von Freiheitsrechten im Internet. Viele Nutzer haben zum Beispiel die Sorge, dass sie nicht mehr so leicht Filme oder Musik aus dem Internet herunterladen können, dass ihre Daten dabei an Dritte weitergegeben werden oder dass sie saftige Strafen zahlen müssen.

Nein, diese Sorgen treibt die wenigsten zu den Kundgebungen gegen ACTA. Speziell in Deutschland hätte ACTA auch keine unmittelbaren Verschärfungen aktueller Gesetze zur Folge, wie u.a. RA Stadler auch schon dargelegt hat. Das Kopieren von urheberrechtlich geschütztem Material ist auch heute schon großteils verboten und kann in “saftigen” Strafzahlungen oder auch Freiheitsentzug enden.

Bei ACTA handelt es sich vielmehr um ein im stillen Kämmerlein ausgehandeltes Abkommen, das in undemokratischen Prozessen entstanden ist und einseitig die Rechteverwertungsindustrie – nicht unbedingt die Urheber – stärkt. Kritikpunkte an ACTA könnte man ganz einfach in der Wikipedia nachlesen. Oder auch auf dem oben bereits genanntem Blog internet-law.de, beim Verein Digitale Gesellschaft e.V und vielen weiteren Quellen.

Es wirkt nicht gerade neutral, solch einen Artikel abzudrucken, in dem die Protestierenden pauschal als Filmkopierer abgekanzelt werden und im Falles des Nichtzustandekommens von ACTA das Ende der “Entstehung kreativer Produkte” heraufzubeschwören. Und habt Ihr, liebe Mittelbadische Presse, nicht auch die Sorge dass Ihr nach Unterzeichnung von ACTA nicht mehr so leicht Google Maps Bilder kopieren könnt? Wie neulich, als Ihr ein Google StreetView Bild aus Straßburg mit “Foto: Archiv” untertitelt habt. Ja, ich meine dieses hier:

Wohnblock in der Rue d'Ypres in Straßburg

Quelle: Google Maps

Ubuntu auf dem Telefon

Es macht derzeit die Runde durchs Netz. Canonical, die Firma hinter der Linux-Distribution Ubuntu, hat angekündigt eine Ubuntu-Version für Android-Smartphones mit Dual-Core Prozessor zu veröffentlichen. Die Idee ist bestechend, ein aktuelles Smartphone – oder Tablet – hat genügend Rechenleistung um einen Ubuntu-Desktop auszuführen. Erstaunlicherweise sogar parallel zum installierten Android. Voraussetzung für den Betrieb ist ein Handy, das eine HDMI-Schnittstelle bietet. Mein Galaxy Nexus z.B. würde dafür ausreichen.

An einen Fernseher angeschlossen fungiert der Androide damit als Ubuntu TV, aber schaut Euch einfach mal das Video dazu an:

Das Linux-System wird also auch auf die Kontaktdaten und Mediendateien auf dem Taschencomputer zugreifen können.

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Facebook Anwendungsanfragen

Ihr wollt wissen, wann ich Geburtstag habe? Dann fragt mich einfach!

Dazu muss ich keiner dämlichen App auf Facebook umfassende Genehmigungen erteilen. Wieso sollte diese App in meinem Namen irgendwas auf Facebook posten dürfen? Doch nur, um sich selbst wie eine Seuche zu verbreiten. Und wozu braucht ein “Geburtstagskalender” irgendwelche Informationen von mir außer meinem Geburtstag? Nein, ich erteile keine Genehmigung!

Geburtagskalender App in Facebook

Geburtagskalender App in Facebook

Auch Einladungen zu FarmVille, CityVille, ShitVille und CrapVille benötige ich nicht!

Dieser Blogpost hat keinen tieferen Sinn, er dient lediglich dazu, im Bedarfsfall auf Facebook verlinkt zu werden. Selbstverständlich kann jeder der Bedarf hat, diesen Beitrag ebenfalls nutzen.

Offensichtlich bin ich mit meiner Meinung zu CrapApps nicht alleine.

 

 

Weihnachtsgrüße von Animetz

Während dem Frühstück am Heilig Abend erhielt ich einen schönen Weihnachtsgruß von Animetz, den will ich Euch nicht vorenthalten:

Danke, Susanne

Facebook erklärt den datr-Cookie

Dient alles nur der Sicherheit

Dem Spiegel gegenüber hat Arturo Bejar, ein Entwicklungsleiter bzw. laut Spiegel der Technik-Chef von Facebook, erstmals Facebooks Sicherheitsmechanismen genauer erläutert. Darin wird auch erklärt, warum Facebook den Langzeit-Cookie “datr” setzt. Ich möchte hier einmal versuchen, in möglichst einfachen Worten zu erklären, wie ich mir das vorstelle, die folgende Beschreibung muss also nicht zwangsläufig den Tatsachen entsprechen.

Facebook frägt nach unbekanntem Gerät

Facebook frägt nach unbekanntem Gerät

Wenn ein Browser (PC, Handy, Tablet, whatever) zum ersten Mal facebook.com besucht, wird u.a. ein Cookie namens “datr” gesetzt, der eine zufällig generierte Nummer enthält. Gleichzeitig wird in einer Facebook-internen Datenbank ein Eintrag für diese Nummer (also diesen Browser) mit der benutzten IP-Adresse angelegt. Weiterhin wird der Benutzer nach einer Bezeichnung für dieses Gerät gefragt.

Wenn das Facebook-Mitglied sich nun mit eben diesem Browser wieder anmeldet, erkennt Facebook dass der “datr” Cookie bereits angelegt ist und fordert den Nutzer nicht zur Benennung des Geräts auf. Weiterhin wird vermutlich ein weiterer Eintrag in der Datenbank angelegt, worin vermerkt wird, dass Benutzer X sich am Tag Y wieder mit Gerät Z von IP-Adresse – äh – sagen wir mal A angemeldet hat.

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Chrome sendet keinen Google Plus Referrer

Traffic von Google Plus bricht angeblich ein

Traffic-Entwicklung von Google PlusIn letzter Zeit habe ich mehrfach gelesen, dass der Google+ Traffic ziemlich eingebrochen sei. So hat zum Beispiel die Analytics Firma Chitika am 7. Oktober über den missglückten öffentlichen Start von Google Plus berichtet.

Daraufhin titelte die Daily Mail:

Traffic plunges for Google+ as 60% of users log off

Also, nochmal zusammengefasst: Google öffnet sein soziales Netzwerk Google+ für alle. Daraufhin steigt der Traffic auf Google+ laut Chitika auf 1200% der Werte vor dem öffentlichen Launch, verzwölffacht sich also. Kurz nach diesem Launch sinkt der Traffic wieder auf läppische 40% dieses Spitzenwerts.

Anders ausgedrückt: Das sind 480% des Wertes vor der Öffnung des Netzwerks für alle. So schlecht ist das nicht. Aber ist der Drop wirklich so dramatisch?

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Die Bundesregierung sendet jetzt auch im Internet

Unter dem Namen “bundesregierung” sendet unsere – also die deutsche, nicht etwa die österreichische – Regierung seit Kurzem Videos auf youTube. In einem dieser Videos erklärt die Bundeskanzlerin, dass das “Internet eine positive Revolution” sei:

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Facebook und die “Datenschutzfanatiker”

Ankündigung von Maßnahmen gegen die Facebook Social Plugins

Als das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) am 19. August eine Pressemitteilung herausgab, in dem man die Webseitenbetreiber im Land aufforderte, die Facebook-Reichweitenanalyse abzuschalten, kochten die Wellen im Internet schnell hoch. Im Kern bedeutet die Meldung dass Websitebetreiber die den Facebook Like-Button oder andere Social Plugins von Facebook nutzen, ab Oktober mit empfindlichen Bußgeldbescheiden zu rechnen hätten.

Ganz schnell wurde das ULD im Allgemeinen und Landesdatenschutzbeauftragter Thilo Weichert im Besonderen angegriffen und als Internet-Ausdrucker und Schlimmeres beschimpft. Immerhin hat sich mittlerweile der erste Staub gelegt, und zwischen all den Schimpf- und Hasstiraden lassen sich auch vernünftige Auseinandersetzungen mit dem Thema erkennen. So hat z.B. Nico Lumma eine lesenswerte Interviewserie mit dem Titel “7 Antworten zum Datenschutz” gestartet. Durch besondere Sachkompetenz ist mir hierbei der Beitrag von “fukami” aufgefallen. Während man im Zusammenhang mit der Debatte immer wieder liest, dass die bösen Social Plugins ja die IP-Adresse des Nutzers an Facebook übermitteln, was auch gar nicht vermieden werden kann, erklärt fukami:

Zudem reden wir hier ja nicht über Tracking von IP-Adressen, was man vielleicht nur bedingt als persönliche Daten ansehen mag. Es geht hier um Daten, die über Facebook mit einer realen Person verknüpft sind.

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