Archive for the ‘ Internet ’ Category

Facebook Anwendungsanfragen

Ihr wollt wissen, wann ich Geburtstag habe? Dann fragt mich einfach!

Dazu muss ich keiner dämlichen App auf Facebook umfassende Genehmigungen erteilen. Wieso sollte diese App in meinem Namen irgendwas auf Facebook posten dürfen? Doch nur, um sich selbst wie eine Seuche zu verbreiten. Und wozu braucht ein “Geburtstagskalender” irgendwelche Informationen von mir außer meinem Geburtstag? Nein, ich erteile keine Genehmigung!

Geburtagskalender App in Facebook

Geburtagskalender App in Facebook

Auch Einladungen zu FarmVille, CityVille, ShitVille und CrapVille benötige ich nicht!

Dieser Blogpost hat keinen tieferen Sinn, er dient lediglich dazu, im Bedarfsfall auf Facebook verlinkt zu werden. Selbstverständlich kann jeder der Bedarf hat, diesen Beitrag ebenfalls nutzen.

 

 

Facebook erklärt den datr-Cookie

Dient alles nur der Sicherheit

Dem Spiegel gegenüber hat Arturo Bejar, ein Entwicklungsleiter bzw. laut Spiegel der Technik-Chef von Facebook, erstmals Facebooks Sicherheitsmechanismen genauer erläutert. Darin wird auch erklärt, warum Facebook den Langzeit-Cookie “datr” setzt. Ich möchte hier einmal versuchen, in möglichst einfachen Worten zu erklären, wie ich mir das vorstelle, die folgende Beschreibung muss also nicht zwangsläufig den Tatsachen entsprechen.

Facebook frägt nach unbekanntem Gerät

Facebook frägt nach unbekanntem Gerät

Wenn ein Browser (PC, Handy, Tablet, whatever) zum ersten Mal facebook.com besucht, wird u.a. ein Cookie namens “datr” gesetzt, der eine zufällig generierte Nummer enthält. Gleichzeitig wird in einer Facebook-internen Datenbank ein Eintrag für diese Nummer (also diesen Browser) mit der benutzten IP-Adresse angelegt. Weiterhin wird der Benutzer nach einer Bezeichnung für dieses Gerät gefragt.

Wenn das Facebook-Mitglied sich nun mit eben diesem Browser wieder anmeldet, erkennt Facebook dass der “datr” Cookie bereits angelegt ist und fordert den Nutzer nicht zur Benennung des Geräts auf. Weiterhin wird vermutlich ein weiterer Eintrag in der Datenbank angelegt, worin vermerkt wird, dass Benutzer X sich am Tag Y wieder mit Gerät Z von IP-Adresse – äh – sagen wir mal A angemeldet hat.

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Chrome sendet keinen Google Plus Referrer

Traffic von Google Plus bricht angeblich ein

Traffic-Entwicklung von Google PlusIn letzter Zeit habe ich mehrfach gelesen, dass der Google+ Traffic ziemlich eingebrochen sei. So hat zum Beispiel die Analytics Firma Chitika am 7. Oktober über den missglückten öffentlichen Start von Google Plus berichtet.

Daraufhin titelte die Daily Mail:

Traffic plunges for Google+ as 60% of users log off

Also, nochmal zusammengefasst: Google öffnet sein soziales Netzwerk Google+ für alle. Daraufhin steigt der Traffic auf Google+ laut Chitika auf 1200% der Werte vor dem öffentlichen Launch, verzwölffacht sich also. Kurz nach diesem Launch sinkt der Traffic wieder auf läppische 40% dieses Spitzenwerts.

Anders ausgedrückt: Das sind 480% des Wertes vor der Öffnung des Netzwerks für alle. So schlecht ist das nicht. Aber ist der Drop wirklich so dramatisch?

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Facebook und die “Datenschutzfanatiker”

Ankündigung von Maßnahmen gegen die Facebook Social Plugins

Als das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) am 19. August eine Pressemitteilung herausgab, in dem man die Webseitenbetreiber im Land aufforderte, die Facebook-Reichweitenanalyse abzuschalten, kochten die Wellen im Internet schnell hoch. Im Kern bedeutet die Meldung dass Websitebetreiber die den Facebook Like-Button oder andere Social Plugins von Facebook nutzen, ab Oktober mit empfindlichen Bußgeldbescheiden zu rechnen hätten.

Ganz schnell wurde das ULD im Allgemeinen und Landesdatenschutzbeauftragter Thilo Weichert im Besonderen angegriffen und als Internet-Ausdrucker und Schlimmeres beschimpft. Immerhin hat sich mittlerweile der erste Staub gelegt, und zwischen all den Schimpf- und Hasstiraden lassen sich auch vernünftige Auseinandersetzungen mit dem Thema erkennen. So hat z.B. Nico Lumma eine lesenswerte Interviewserie mit dem Titel “7 Antworten zum Datenschutz” gestartet. Durch besondere Sachkompetenz ist mir hierbei der Beitrag von “fukami” aufgefallen. Während man im Zusammenhang mit der Debatte immer wieder liest, dass die bösen Social Plugins ja die IP-Adresse des Nutzers an Facebook übermitteln, was auch gar nicht vermieden werden kann, erklärt fukami:

Zudem reden wir hier ja nicht über Tracking von IP-Adressen, was man vielleicht nur bedingt als persönliche Daten ansehen mag. Es geht hier um Daten, die über Facebook mit einer realen Person verknüpft sind.

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Facebook schafft sich ab

Der fbwatchblog hat diese Woche darüber berichtet, dass Facebook die Filter für den Newsstream abschaffen will. Man vermutet, dass das aktuelle Filtersystem welches es den Anwendern erlaubt, Nachrichten von bestimmten Seiten oder Anwendungen herauszufiltern, vielen Spieleherstellern und “Social Media Marketing” betreibenden nicht gefällt.

Eine Facebook Timeline - ungefiltert

Eine Facebook Timeline - ungefiltert

Das mag ja sein und es ist auch nicht unverständlich. Aber wenn mir dadurch ein solcher Nachrichtenstream wie in dem Screenshot gezeigt quasi aufgezwungen wird, dann gibt es nur noch zwei Möglichkeiten: Die Spieler und Markenbotschafter “entfreunden” oder den Facebook-Account gleich löschen.

Natürlich ist mir durchaus bewusst, dass ich als “Facebook-Mitglied” kein Kunde bin, sondern Ware. Daher ist es auch legitim, dass Facebook etwas für seine zahlende Kundschaft tun will und die angebotene Ware verbessern möchte. Diese Ware sind wir, möglichst genau definierte Zielgruppen. Allerdings bezeichnet sich Facebook als “Social Network”, als geselliges Netzwerk. Genau so wird es auch von den meisten Nutzern gesehen, als Plattform zum Austausch mit Freunden. Und wenn ich mit Freunden abhänge, dann will ich weder immer wieder durch Werbung genervt werden, noch durch Statusupdates irgendwelcher Spiele. Das ist höchstens dann interessant, wenn ich dieses Spiel ebenfalls spiele.

Ich bin mal gespannt, was Facebook am Newsstream ändert. Jetzt wo durch Google+ auch noch ernsthafte Konkurrenz in den Startlöchern steht, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen dass die Filtermöglichkeiten komplett unterbunden werden. Falls doch, könnt Ihr ja zu Google+ wechseln, falls noch nicht geschehen.

 

SMX München 2011 – Recap des zweiten Tages

Keynote von Stefan Weitz über die Facebook / Bing-Kooperation

Der Ballsaal war nicht wirklich voll belegt am Morgen des zweiten Konferenztages. Lag es an der Party vom Vorabend? Oder haben viele Teilnehmer einfach nichts Neues erwartet? Über die Kooperation von Facebook und Bing wurde ja bereits im vergangenen Jahr einiges berichtet und tatsächlich wurden in der Keynote keine bahnbrechenden Neuigkeiten präsentiert. Dass Bing und Google verstärkt auf Signale aus Sozialen Netzen setzen und die Beziehungen zwischen den Suchenden ins Ranking einfließen lassen wollen, das wurde schon am ersten Tag klar. Gerade bei dem Verständnis des Facebook Social Graphs dürfte Bing durch seine Kooperation mit Facebook in diesem Bereich einen Vorteil gegenüber Google haben.

Negativ- und Blackhat SEO

Zum Vortrag von Dominik Wojcik, aka @boeserseo, kam ich leider etwas zu spät, da ich mich im Aussteller-Bereich etwas verquatscht hatte. Was ich dann noch mitbekommen habe war aber beängstigend genug. Die ein oder andere Methode halb- bis illegal Linkbuilding zu betreiben ist mir auch schon untergekommen, aber in der Summierung wie Dominik das gezeigt hat wurde noch mal so richtig deutlich, wie wichtig Entwicklungsrichtlinien und Sicherheits-Audits von Websites sind. Ein kompetenter Vortrag, der aus meiner Sicht gerne noch etwas in die Tiefe hätte gehen dürfen, dazu fehlte aber leider die Zeit.

Den zweiten Teil der Session übernahm dann Fabian Rossbacher, der zunächst ein bisschen was über das Verpetzen anderer Webmaster mittels des Google Spam-Report erzählte. Dann zeigte er noch in einem Praxisbeispiel wie unschuldig eine Clickjacking-Attacke daherkommt und was man damit anstellen kann. Wie man JMeter für eine DDOS-Attacke nutzt wusste ich ja schon, damit haben wir in Lasttests auch schon versucht, unsere eigenen Server in die Knie zu zwingen.  Zum Schluss noch eine kurze Demonstration eines Tools zur Massengenerierung von Backlinks, mit welchem man ungeliebter Konkurrenz eben mal ein paar Tausend Crap-Links zuschustert.

Das war eine verdammt gute Session. Aufgrund des Themas natürlich auch sehr techniklastig und es war auch einiges an Vorwissen nötig. Ich denke jeder der beiden Speaker hätte locker eine Stunde alleine mit interessanten Themen füllen können.

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SMX München 2011 – Versuch einer Zusammenfassung

Mehr als 24 Stunden nach dem Ende der SMX in München bin ich immer noch damit beschäftigt, den ganzen Input zu verdauen. Das waren zwei äußerst intensive informationsgeladene Tage.

Keynote: Die aktuellen SEOMoz Ranking Faktoren 2011

Rand Fishkin hat gleich mal in der ersten Keynote ein Riesenpaket an Daten ausgepackt,  seine Präsentation über Google’s Ranking Faktoren 2011 basiert auf einer ausführlichen Befragung von 132 SEOs und Ranking Daten von SEOMoz zu mehr als 10.000 Keywords. Die Befragung nahm offensichtlich für die meisten SEOs eine gute Stunde in Anspruch, langsame SEOs benötigten auch mal länger dafür ;-) . Darin zeigte Rand z.B. sehr schön, dass es einen – wenn auch nicht unbedingt kausalen – Zusammenhang zwischen guten Rankings und der Anzahl Links, sowohl follow als auch nofollow-Links, gibt. Wer sich bisher also stets darum bemüht hat, nofollow Links zu vermeiden, lag damit wohl falsch.

Äußerst interessant fand ich die Ergebnisse im Bereich der Social Media Ranking Faktoren. Während die SEOs die Autorität und die Anzahl von Tweets zu einer Seite für relevanter als die Anzahl und die Autorität (man beachte die umgekehrte Reihenfolge) von Facebook-Shares hielten, zeigen die korrellierten Daten ein ganz anderes Bild. Weiterlesen

Online-Marketing Buchtipps

Nachdem Oli neulich bereits ein paar lesenswerte Bücher aus der Belletristik-Ecke vorgestellt hat, möchte ich heute ein paar Titel vorstellen, die mehr oder weniger direkt das Thema Online-Marketing behandeln.

Die neuen Marketing- und PR-Regeln im Web 2.0

David Meerman Scott beschreibt in diesem Buch, wie moderne Kommunikationsmittel Marketing- und PR-Strategien verändern. Er zeigt anhand von Beispielen, dass PR-Profis nicht mehr nur für die Medien schreiben, sondern direkt für die Endkunden.  Er zeigt auf, wie viel effektiver Marketing sein kann, wenn die Zielgruppen spezifischer und persönlicher angesprochen werden als über die Massenmedien. Das Buch ist in drei Teile untergliedert:

  • Die Veränderungen für die Bereiche Marketing und PR durch das Web
  • Die verschiedenen Möglichkeiten, das Web zur Kundenansprache zu nutzen anhand vieler kurzweiliger Beispiele
  • Einen Maßnahmenplan, um die neuen Regeln anzuwenden.

Nicht zufällig liest sich das Buch wie ein Blog, ist es doch aus einem solchen entstanden. Die vielen kurzen Kapitel erleichtern das Lesen und motivieren am Ende eines Abschnitts dazu, gleich noch mit dem nächsten Kapitel weiterzumachen. Ich finde das Buch ist sehr empfehlenswert für alle die mit den Themen Marketing oder (eigentlich ja und) PR befasst sind oder sich einfach dafür interessieren.

Gelesen habe ich das Buch in der recht leicht zu lesenden englischen Fassung.

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Der Facebook Like Button und der Datenschutz

Gefällt uns das?Gefällt uns das?

In der diese Woche erscheinenden Ausgabe 11-12/2010 der Zeitschrift Website Boosting, welche ich jedem am Thema Online Marketing Interessierten sehr empfehlen kann, schreibt Rechtsanwalt Dr. Martin Bahr unter dem Titel “Facebook: Eine datenschutzrechtliche Analyse” unter anderem über die Problematik des Einbindens des Facebook “Gefällt mir” Knopfes. Dieser Artikel wurde Abonnenten bereits vor Erscheinen des Magazins als PDF-Dokument zur Verfügung gestellt.

Herr Dr. Bahr stellt datenschutzrechtliche Probleme mit Facebook anhand zweier Beispiele dar, den AGB und dem “Like” (bzw. “Gefällt mir”) Button. Er bezieht sich auf die Website “hamburg.de”, welche den Facebook Like Button wieder entfernt hat, nachdem die Betreiber erkannt hatten, dass dieses Plugin auch Daten von Benutzern an Facebook übermittelt, die gar nicht bei Facebook angemeldet sind und den “Gefällt mir” Knopf gar nicht betätigen: Weiterlesen

Google Streetview in Deutschland gestartet

Heute morgen startete der umstrittene Google-Dienst Streetview offiziell in Deutschland. Es gibt ein paar Sehenswürdigkeiten zu sehen und das Örtchen Oberstaufen im Allgäu. Hier muss man auch nicht lange suchen, um auf das erste verpixelte Haus zu treffen. So sieht das dann also aus:

verpixeltes Haus in Oberstaufen im AllgäuIch könnte mit vorstellen, dass diese Straße heute verdammt oft in Streetview angeschaut wurde.