Posts Tagged ‘ datenschutz

Facebook erklärt den datr-Cookie

Dient alles nur der Sicherheit

Dem Spiegel gegenüber hat Arturo Bejar, ein Entwicklungsleiter bzw. laut Spiegel der Technik-Chef von Facebook, erstmals Facebooks Sicherheitsmechanismen genauer erläutert. Darin wird auch erklärt, warum Facebook den Langzeit-Cookie “datr” setzt. Ich möchte hier einmal versuchen, in möglichst einfachen Worten zu erklären, wie ich mir das vorstelle, die folgende Beschreibung muss also nicht zwangsläufig den Tatsachen entsprechen.

Facebook frägt nach unbekanntem Gerät

Facebook frägt nach unbekanntem Gerät

Wenn ein Browser (PC, Handy, Tablet, whatever) zum ersten Mal facebook.com besucht, wird u.a. ein Cookie namens “datr” gesetzt, der eine zufällig generierte Nummer enthält. Gleichzeitig wird in einer Facebook-internen Datenbank ein Eintrag für diese Nummer (also diesen Browser) mit der benutzten IP-Adresse angelegt. Weiterhin wird der Benutzer nach einer Bezeichnung für dieses Gerät gefragt.

Wenn das Facebook-Mitglied sich nun mit eben diesem Browser wieder anmeldet, erkennt Facebook dass der “datr” Cookie bereits angelegt ist und fordert den Nutzer nicht zur Benennung des Geräts auf. Weiterhin wird vermutlich ein weiterer Eintrag in der Datenbank angelegt, worin vermerkt wird, dass Benutzer X sich am Tag Y wieder mit Gerät Z von IP-Adresse – äh – sagen wir mal A angemeldet hat.

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Facebook und die “Datenschutzfanatiker”

Ankündigung von Maßnahmen gegen die Facebook Social Plugins

Als das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) am 19. August eine Pressemitteilung herausgab, in dem man die Webseitenbetreiber im Land aufforderte, die Facebook-Reichweitenanalyse abzuschalten, kochten die Wellen im Internet schnell hoch. Im Kern bedeutet die Meldung dass Websitebetreiber die den Facebook Like-Button oder andere Social Plugins von Facebook nutzen, ab Oktober mit empfindlichen Bußgeldbescheiden zu rechnen hätten.

Ganz schnell wurde das ULD im Allgemeinen und Landesdatenschutzbeauftragter Thilo Weichert im Besonderen angegriffen und als Internet-Ausdrucker und Schlimmeres beschimpft. Immerhin hat sich mittlerweile der erste Staub gelegt, und zwischen all den Schimpf- und Hasstiraden lassen sich auch vernünftige Auseinandersetzungen mit dem Thema erkennen. So hat z.B. Nico Lumma eine lesenswerte Interviewserie mit dem Titel “7 Antworten zum Datenschutz” gestartet. Durch besondere Sachkompetenz ist mir hierbei der Beitrag von “fukami” aufgefallen. Während man im Zusammenhang mit der Debatte immer wieder liest, dass die bösen Social Plugins ja die IP-Adresse des Nutzers an Facebook übermitteln, was auch gar nicht vermieden werden kann, erklärt fukami:

Zudem reden wir hier ja nicht über Tracking von IP-Adressen, was man vielleicht nur bedingt als persönliche Daten ansehen mag. Es geht hier um Daten, die über Facebook mit einer realen Person verknüpft sind.

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Der Facebook Like Button und der Datenschutz

Gefällt uns das?Gefällt uns das?

In der diese Woche erscheinenden Ausgabe 11-12/2010 der Zeitschrift Website Boosting, welche ich jedem am Thema Online Marketing Interessierten sehr empfehlen kann, schreibt Rechtsanwalt Dr. Martin Bahr unter dem Titel “Facebook: Eine datenschutzrechtliche Analyse” unter anderem über die Problematik des Einbindens des Facebook “Gefällt mir” Knopfes. Dieser Artikel wurde Abonnenten bereits vor Erscheinen des Magazins als PDF-Dokument zur Verfügung gestellt.

Herr Dr. Bahr stellt datenschutzrechtliche Probleme mit Facebook anhand zweier Beispiele dar, den AGB und dem “Like” (bzw. “Gefällt mir”) Button. Er bezieht sich auf die Website “hamburg.de”, welche den Facebook Like Button wieder entfernt hat, nachdem die Betreiber erkannt hatten, dass dieses Plugin auch Daten von Benutzern an Facebook übermittelt, die gar nicht bei Facebook angemeldet sind und den “Gefällt mir” Knopf gar nicht betätigen: Weiterlesen

Uneinigkeit im Kabinett zum Thema Netzsperren

Die Süddeutsche schreibt unter Berufung auf den SPIEGEL, dass unsere Justizministerin darauf hofft, dass der Bundespräsident Frau von der Leyens Lieblingsprojekt Internetsperren stoppt:

«Wenn das Gesetz nicht in Kraft tritt, machen wir genau eines: Dann sorgen wir dafür, dass diese Inhalte gelöscht werden», sagte sie dem Nachrichtenmagazin «Spiegel». «Das ist allemal effektiver, als zu versuchen, sie durch leicht umgehbare Sperren nur zu verstecken.»

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Zensursula soll Elena kritisch prüfen

Zensursula-Logo

Ab heute werden Arbeitgebermeldungen für ELENA, den elektronischen Entgeltnachweis, abgegeben. Im Prinzip ist ELENA keine schlechte Idee. Die Kommunikation der Daten über Papier an die Agentur für Arbeit ist nicht wirklich sonderlich effektiv.

Allerdings wurde auch bekannt, dass auch Streikende in dieser Datenbank erfasst werden sollen, oder ob jemand vom Arbeitgeber “freigestellt” wurde. Auch Fehlzeiten, Abmahnungen oder “Fehlverhalten” sollen gespeichert werden. Diese Daten würden für Entscheidungen über eventuelle Sperrzeiten benötigt. Weiterlesen