Facebook erklärt den datr-Cookie
Dient alles nur der Sicherheit
Dem Spiegel gegenüber hat Arturo Bejar, ein Entwicklungsleiter bzw. laut Spiegel der Technik-Chef von Facebook, erstmals Facebooks Sicherheitsmechanismen genauer erläutert. Darin wird auch erklärt, warum Facebook den Langzeit-Cookie “datr” setzt. Ich möchte hier einmal versuchen, in möglichst einfachen Worten zu erklären, wie ich mir das vorstelle, die folgende Beschreibung muss also nicht zwangsläufig den Tatsachen entsprechen.
Wenn ein Browser (PC, Handy, Tablet, whatever) zum ersten Mal facebook.com besucht, wird u.a. ein Cookie namens “datr” gesetzt, der eine zufällig generierte Nummer enthält. Gleichzeitig wird in einer Facebook-internen Datenbank ein Eintrag für diese Nummer (also diesen Browser) mit der benutzten IP-Adresse angelegt. Weiterhin wird der Benutzer nach einer Bezeichnung für dieses Gerät gefragt.
Wenn das Facebook-Mitglied sich nun mit eben diesem Browser wieder anmeldet, erkennt Facebook dass der “datr” Cookie bereits angelegt ist und fordert den Nutzer nicht zur Benennung des Geräts auf. Weiterhin wird vermutlich ein weiterer Eintrag in der Datenbank angelegt, worin vermerkt wird, dass Benutzer X sich am Tag Y wieder mit Gerät Z von IP-Adresse – äh – sagen wir mal A angemeldet hat.




