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Die Bundesregierung sendet jetzt auch im Internet

Unter dem Namen “bundesregierung” sendet unsere – also die deutsche, nicht etwa die österreichische – Regierung seit Kurzem Videos auf youTube. In einem dieser Videos erklärt die Bundeskanzlerin, dass das “Internet eine positive Revolution” sei:

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Online-Marketing Buchtipps

Nachdem Oli neulich bereits ein paar lesenswerte Bücher aus der Belletristik-Ecke vorgestellt hat, möchte ich heute ein paar Titel vorstellen, die mehr oder weniger direkt das Thema Online-Marketing behandeln.

Die neuen Marketing- und PR-Regeln im Web 2.0

David Meerman Scott beschreibt in diesem Buch, wie moderne Kommunikationsmittel Marketing- und PR-Strategien verändern. Er zeigt anhand von Beispielen, dass PR-Profis nicht mehr nur für die Medien schreiben, sondern direkt für die Endkunden.  Er zeigt auf, wie viel effektiver Marketing sein kann, wenn die Zielgruppen spezifischer und persönlicher angesprochen werden als über die Massenmedien. Das Buch ist in drei Teile untergliedert:

  • Die Veränderungen für die Bereiche Marketing und PR durch das Web
  • Die verschiedenen Möglichkeiten, das Web zur Kundenansprache zu nutzen anhand vieler kurzweiliger Beispiele
  • Einen Maßnahmenplan, um die neuen Regeln anzuwenden.

Nicht zufällig liest sich das Buch wie ein Blog, ist es doch aus einem solchen entstanden. Die vielen kurzen Kapitel erleichtern das Lesen und motivieren am Ende eines Abschnitts dazu, gleich noch mit dem nächsten Kapitel weiterzumachen. Ich finde das Buch ist sehr empfehlenswert für alle die mit den Themen Marketing oder (eigentlich ja und) PR befasst sind oder sich einfach dafür interessieren.

Gelesen habe ich das Buch in der recht leicht zu lesenden englischen Fassung.

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Frankreich lässt Zensur des Internets durch Innenministerium zu

Censorship Causes Blindness (by Andréia)

Die französische Nationalversammlung hat heute ein Gesetz durchgewunken(frz.), das es dem Innenministerium erlaubt, eine schwarze Liste von unangenehmen illegalen Websites zu erstellen und diese von den Providern sperren zu lassen. Auch in Frankreich tut man das natürlich ausschließlich, um die Kinderpornographie einzudämmen.

Wir erinnern uns: Auch in Deutschland gab es letztes Jahr derartige Zensur-Bestrebungen. Das Bundeskriminalamt sollte eine geheime Sperrliste pflegen und die Provider für die Sperrung der Adressen sorgen. Das sogenannte Zugangserschwerungsgesetz wurde im Juni 2009 vom Bundestag beschlossen und ist seit Februar 2010 gültig. Das Innenministerium hat das BKA allerdings angewiesen, keine Sperrliste zu erstellen.

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JMStV ist vom Tisch – Dank Parteien-Geklüngel

Vor zwei Tagen habe ich hier noch einen Vorschlag für einen besseren JMStV gemacht, nachdem klar war, dass die vorgeschlagenen Änderungen am JMStV an der Realität vorbeigehen. Heute ist nun klar, Nordrhein-Westfalen wird der 14. Novelle des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags nicht zustimmen. Das ist zunächst mal eine gute Nachricht.

Die weniger gute Nachricht ist, dass nicht etwa die rot-grüne Landesregierung aus Sachgründen gegen die Ratifizierung gestimmt hat, sondern dass sich CDU und FDP, die das Papier mitverfasst haben als sie in NRW noch regiert haben, gegen die Änderung des JMStV entschieden haben und die Minderheitsregierung von Hannelore Kraft (SPD) sich nun aus taktischen Gründen ebenfalls dafür entschied, die Novellierung abzulehnen.

Gestern wurde der italienische Premier im öffentlich-rechtlichen Radio als “Polit-Clown” betitelt. Das kann man so stehen lassen, aber man muss fairerweise sagen, dass die Politik hierzulande auch nur noch ein Kasperletheater ist.

Google Streetview in Deutschland gestartet

Heute morgen startete der umstrittene Google-Dienst Streetview offiziell in Deutschland. Es gibt ein paar Sehenswürdigkeiten zu sehen und das Örtchen Oberstaufen im Allgäu. Hier muss man auch nicht lange suchen, um auf das erste verpixelte Haus zu treffen. So sieht das dann also aus:

verpixeltes Haus in Oberstaufen im AllgäuIch könnte mit vorstellen, dass diese Straße heute verdammt oft in Streetview angeschaut wurde.

The same procedure as every year.

Wie jedes Jahr habe ich mich heuer wieder artig hingesetzt und meine Einkommensteuererklärung zusammengepfriemelt. Stundenlange Arbeit um an Geld zu kommen, was mir vom Staat zuviel abgeknöpft wurde. Vorsorglich vermutlich.
Wie auch immer. Auch dieses Jahr gipfelt die Aktion wieder in origamischen Exzessen. Bedruckte Bögen müssen finanzbeamtengerecht zusammengeklebt und sortiert werden.* Was vor Jahren wie ein schlechter Scherz begann, ist mittlerweile gängige Praxis.
Zu Zeiten von ELSTER ist es nicht möglich die Daten eben zu übermitteln. In meinem speziellen Fall mit einem bemerkenswerten Hinweis des Steuerprogramms (Lexware). “Die Übermittlung Ihrer Daten unter Windows 7 kann deutlich länger als eine Stunde dauern. [..] Für gewöhnlich erfolgt die Übertragung aber schließlich vollständig”.
Im besten Fall gebe ich also nach stundenlangen Experimenten doch wieder alles traditionell in Papierform ab.
Also ELSTER, Du kannst mi…r mal im Mondschein begegnen!

*Ich wünsche mir, dass der Urheber dieses schikanösen Wahnsinns im Alltag ähnliche Repressalien erleben muss.
Z.B. an der Super- oder  Baumarktkasse
“Sie können bei uns leider nicht mit Geldscheinen bezahlen, die zweimal gefaltet sind!”

oder das ihn einfach der Dino beim Scheißen holt**….. grummelgrummelgrummel

**Jurassic Park I

Der Führer lebt und twittert

Und Facebook zensiert

Vorhin bin ich auf Twitter auf den in etwas eigentümlichem Deutsch verfassten Twitter-Feed eines gewissen Adolf H. gestossen, welcher unter dem Pseudonym “Der Führer” Schmankerl aus seinem Leben twittert, z.B.:

Froie mich aof das Gäbortstagskränzchen mit Härmann und Josäph. Eva hat för ons gäbacken: Braunies.

Das fand ich eigentlich ganz witzig und wollte den Link auf Facebook “teilen”. Aber Facebook gefiel das wohl nicht. Der Eintrag stand nur einige Minuten in meinem Profil bevor er gelöscht wurde.

Ich bin ja auch nicht dafür, dass brauner Müll Verbreitung findet, aber hier hat man wohl etwas überzensiert. Ist das ein Vorgeschmack auf das kommende Internet, wenn Facebook dann das Internet übernommen hat?

UPDATE (30.04.10): Der Link auf Facebook ist jetzt wieder da. Kann es sein, dass Facebook einen “verdächtigen” Eintrag zunächst offline nimmt und dann separat prüft? Weiß da jemand was?

Alle IP-Adressen besetzt

Alle IP-Adressen besetzt – ICANN schaltet Rootserver ab

Experten wussten es schon lange. Nun ist es schließlich soweit. Die letzte freie IP-Adresse wurde vergeben. Somit heißt es für alle, lieber online bleiben, bevor man vielleicht nicht mehr reinkommt, weil es keine freie Adresse mehr gibt.
Mehr Details gibt es bei Tagesschau.de

via Alle IP-Adressen besetzt: ICANN schaltet Rootserver ab | tagesschau.de.

Linkbuilding bei kommerziellen Websites

Linkbuilding-Strategien sind das Thema beim aktuellen Webmaster-Friday.

Was ist eine gute Linkbuilding-Strategie? Und hängt diese von der Art der Website ab? Die zweite Frage würde ich mit einem klaren Ja beantworten.

Andreas von blogszene hat das Thema Linkaufbau für Blogs bereits in einem Artikel zum heutigen Thema beleuchtet. Er ist der Meinung, dass es zu Beginn sicher Sinn macht, Linkbuilding für einen neuen Blog zu betreiben. Ein etablierter Blog sollte aber aufgrund von verlinkenswertem Inhalt auch ohne aktiv zu werden Links bekommen.

Wie sieht es aber mit eher kommerziellen Sites aus? Warum sollte ein Webmaster auf eine klar kommerziell ausgerichtete Seite verlinken, wenn nicht für Geld? Das wiederum ist eine heikle Sache, bezahlte Links können zu einer Abstrafung durch Suchmaschinen führen. Aber wie gut erkennt Google denn solche “bezahlten” Links? Weiterlesen

Google als Babelfisch – Taucht das?

Marissa Mayer Google VP für Search Products

Marissa Mayer (Foto: earcos)

Im Telegraph erschien Mitte Dezember ein Artikel über Marissa Mayer, “VP of search products and user experience” bei Google. Darin wird geschrieben, dass das nächste große Thema für Google “Sprache” heißt.

Ich solle mir vorstellen, wie es wäre wenn die Suchmaschine eine Funktion eingebaut hätte, die meine Anfrage in alle möglichen Sprachen übersetzen und dann die Ergebnisse wieder zurückübersetzen würde und die Seite natürlich auch komplett übersetzt, wenn ich dann auf die Ergebnisseite gehe.

“Imagine what it would be like if there was a tool built into the search engine which translated my search query into every language and then searched the entire world’s websites,” she says. “And then invoked the translation software a second and third time – to not only then present the results in your native language, but then translated those sites in full when you clicked through.”

via Marissa Mayer: An omnivorous Google is coming – Telegraph.

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