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Facebook erklärt den datr-Cookie

Dient alles nur der Sicherheit

Dem Spiegel gegenüber hat Arturo Bejar, ein Entwicklungsleiter bzw. laut Spiegel der Technik-Chef von Facebook, erstmals Facebooks Sicherheitsmechanismen genauer erläutert. Darin wird auch erklärt, warum Facebook den Langzeit-Cookie “datr” setzt. Ich möchte hier einmal versuchen, in möglichst einfachen Worten zu erklären, wie ich mir das vorstelle, die folgende Beschreibung muss also nicht zwangsläufig den Tatsachen entsprechen.

Facebook frägt nach unbekanntem Gerät

Facebook frägt nach unbekanntem Gerät

Wenn ein Browser (PC, Handy, Tablet, whatever) zum ersten Mal facebook.com besucht, wird u.a. ein Cookie namens “datr” gesetzt, der eine zufällig generierte Nummer enthält. Gleichzeitig wird in einer Facebook-internen Datenbank ein Eintrag für diese Nummer (also diesen Browser) mit der benutzten IP-Adresse angelegt. Weiterhin wird der Benutzer nach einer Bezeichnung für dieses Gerät gefragt.

Wenn das Facebook-Mitglied sich nun mit eben diesem Browser wieder anmeldet, erkennt Facebook dass der “datr” Cookie bereits angelegt ist und fordert den Nutzer nicht zur Benennung des Geräts auf. Weiterhin wird vermutlich ein weiterer Eintrag in der Datenbank angelegt, worin vermerkt wird, dass Benutzer X sich am Tag Y wieder mit Gerät Z von IP-Adresse – äh – sagen wir mal A angemeldet hat.

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Chrome sendet keinen Google Plus Referrer

Traffic von Google Plus bricht angeblich ein

Traffic-Entwicklung von Google PlusIn letzter Zeit habe ich mehrfach gelesen, dass der Google+ Traffic ziemlich eingebrochen sei. So hat zum Beispiel die Analytics Firma Chitika am 7. Oktober über den missglückten öffentlichen Start von Google Plus berichtet.

Daraufhin titelte die Daily Mail:

Traffic plunges for Google+ as 60% of users log off

Also, nochmal zusammengefasst: Google öffnet sein soziales Netzwerk Google+ für alle. Daraufhin steigt der Traffic auf Google+ laut Chitika auf 1200% der Werte vor dem öffentlichen Launch, verzwölffacht sich also. Kurz nach diesem Launch sinkt der Traffic wieder auf läppische 40% dieses Spitzenwerts.

Anders ausgedrückt: Das sind 480% des Wertes vor der Öffnung des Netzwerks für alle. So schlecht ist das nicht. Aber ist der Drop wirklich so dramatisch?

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Facebook schafft sich ab

Der fbwatchblog hat diese Woche darüber berichtet, dass Facebook die Filter für den Newsstream abschaffen will. Man vermutet, dass das aktuelle Filtersystem welches es den Anwendern erlaubt, Nachrichten von bestimmten Seiten oder Anwendungen herauszufiltern, vielen Spieleherstellern und “Social Media Marketing” betreibenden nicht gefällt.

Eine Facebook Timeline - ungefiltert

Eine Facebook Timeline - ungefiltert

Das mag ja sein und es ist auch nicht unverständlich. Aber wenn mir dadurch ein solcher Nachrichtenstream wie in dem Screenshot gezeigt quasi aufgezwungen wird, dann gibt es nur noch zwei Möglichkeiten: Die Spieler und Markenbotschafter “entfreunden” oder den Facebook-Account gleich löschen.

Natürlich ist mir durchaus bewusst, dass ich als “Facebook-Mitglied” kein Kunde bin, sondern Ware. Daher ist es auch legitim, dass Facebook etwas für seine zahlende Kundschaft tun will und die angebotene Ware verbessern möchte. Diese Ware sind wir, möglichst genau definierte Zielgruppen. Allerdings bezeichnet sich Facebook als “Social Network”, als geselliges Netzwerk. Genau so wird es auch von den meisten Nutzern gesehen, als Plattform zum Austausch mit Freunden. Und wenn ich mit Freunden abhänge, dann will ich weder immer wieder durch Werbung genervt werden, noch durch Statusupdates irgendwelcher Spiele. Das ist höchstens dann interessant, wenn ich dieses Spiel ebenfalls spiele.

Ich bin mal gespannt, was Facebook am Newsstream ändert. Jetzt wo durch Google+ auch noch ernsthafte Konkurrenz in den Startlöchern steht, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen dass die Filtermöglichkeiten komplett unterbunden werden. Falls doch, könnt Ihr ja zu Google+ wechseln, falls noch nicht geschehen.

 

Qualitätsmedium schreibt über Twitter

Twitter – viele Nutzer, aber kein Gewinn?

What r u doing?

In den “Netz-Depeschen” der Süddeutschen Zeitung habe ich heute einen Artikel über die Monetarisierung von Twitter gelesen.

Twitter hat mit 65 Millionen Benutzern zwar eine ziemlich große Nutzerbasis, aber immer noch kein tragfähiges Finanzierungskonzept. Der Betrieb der Infrastruktur dürfte ziemlich teuer sein und durch die – trotz anderslautender früherer Aussagen mittlerweile vorhandenen – Werbeeinblendungen wohl kaum finanzierbar sein. Man denkt bei Twitter seit einiger Zeit darüber nach die Benutzerdaten und Tweets, also die von den Anwendern geschriebenen Nachrichten, statistisch auszuwerten und dadurch Geld zu verdienen.

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Der Facebook Like Button und der Datenschutz

Gefällt uns das?Gefällt uns das?

In der diese Woche erscheinenden Ausgabe 11-12/2010 der Zeitschrift Website Boosting, welche ich jedem am Thema Online Marketing Interessierten sehr empfehlen kann, schreibt Rechtsanwalt Dr. Martin Bahr unter dem Titel “Facebook: Eine datenschutzrechtliche Analyse” unter anderem über die Problematik des Einbindens des Facebook “Gefällt mir” Knopfes. Dieser Artikel wurde Abonnenten bereits vor Erscheinen des Magazins als PDF-Dokument zur Verfügung gestellt.

Herr Dr. Bahr stellt datenschutzrechtliche Probleme mit Facebook anhand zweier Beispiele dar, den AGB und dem “Like” (bzw. “Gefällt mir”) Button. Er bezieht sich auf die Website “hamburg.de”, welche den Facebook Like Button wieder entfernt hat, nachdem die Betreiber erkannt hatten, dass dieses Plugin auch Daten von Benutzern an Facebook übermittelt, die gar nicht bei Facebook angemeldet sind und den “Gefällt mir” Knopf gar nicht betätigen: Weiterlesen

Old Spice Social Advertising – in Echtzeit

ooops, youtube ist down…

schrieb Astrid Staats am Mittwoch Morgen auf Twitter.

Soso. Naja, kann ja mal vorkommen. Gibt schlimmeres. Aber warum war youTube down? Schuld daran war womöglich Isaiah Mustafa, Werbefigur für Old Spice. Die Marke Old Spice dürfte einigen noch bekannt sein, in Deutschland haben die in den 70ern mit Charakterdarstellerin Ingrid Steeger geworben, die sehr traurig darüber war, dass sie Old Spice nicht benutzen durfte. Weiterlesen