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Der lästige Kommentar- und Trackback-Spam

by @kevinv033

by @kevinv033

Aus aktuellem Anlass lautet das Thema beim Webmaster-Friday diese Woche „Kommentar-Spam und Trackback-Spam„.  Möglicherweise habe ich da sogar einen gewissen Anteil daran mit meinen vielen Links auf diverse Beiträge im letzten Artikel zum Geburtstag des Webmaster-Friday. Scherz beiseite, am letzten Wochenende hatten wir hier auch das höchste Kommentar-Spam Aufkommen seit Bestehen des Blogs zu verzeichnen.

Trackback-Spam

Bisher war Trackback-Spam noch kaum ein Thema auf FrankOli.de. Maximal eine Handvoll Trackbacks auf irgendwelche Schmuddelseiten. Auch der ein oder andere Trackback von einer Top-Artikel-der-letzten-Woche-Liste war dabei. Ob ich den freigebe oder nicht, mache ich von dem Artikel abhängig.

Kommentar-Spam

Anders sieht es beim Kommentar-Spam aus. In der Anfangszeit dieser WordPress-Installation hatten wir so gut wie keinen Spam zu beklagen, obwohl die Domain nicht neu war, FrankOli.de ist seit mittlerweile acht Jahren online.  Die paar Kommentare die kamen haben wir manuell nach eMail-Benachrichtigung freigegeben. Bis die Spammerei dann irgendwann überhand nahm und ich daraus zwei Konsequenzen zog: Erstens schrieb ich einen Blogartikel, der mir die erste Abmahnung einbrachte (welche ich abwehren konnte) und zweitens habe ich Akismet installiert – seither ist Ruhe.

Die weitaus meisten Spam-Kommentare sind sehr schnell erkennbar:

  • nicht in Deutsch verfasst. Russisch, Englisch und Polnisch überwiegen hier derzeit.
  • eine reine Ansammlung von Links, oft mit Keywords im Linktext.
  • Ein-Satz-Kommentare mit einem Link auf eine kommerziell ausgerichtete Seite.
  • Name des Autors enthält Keywords

Bin ich selbst ein Spammer?

Martin wirft auch die Frage auf, inwieweit wir Webmaster-Friday-Autoren selbst schon auf Blogs gespammt haben? Hier muss ich zugeben, dass ich selbst eher zu den Wenig-Kommentierern gehöre. Trotzdem ist es mir auch schon passiert, dass ich einen Kommentar mit einem – meiner Meinung nach thematisch passenden – Link abgegeben habe, welcher dann vom Blog-Admin abgelehnt wurde. Da macht man sich dann im Nachhinein nochmals Gedanken, ob der Kommentar vielleicht doch etwas spammy gewesen ist.

Im Allgemeinen kommentiere ich einen Artikel dann, wenn er mir gut gefallen hat und ich der Meinung bin, dass ich auch etwas dazu beitragen kann. Wenn es dann Sinn macht, auf einen anderen Artikel zu verlinken, dann tue ich das auch, ob auf eine eigene oder eine fremde Seite. Ob der Blog-Betreiber den Kommentar dann freigibt oder nicht, bleibt ihm überlassen.

Was andere gegen Blog-Spam tun

  • Piet setzt auf netzpanorama.de auf eine Kaskade mehrer Spamschutz-Plugins für WordPress. Klingt sehr interessant und ist wohl auch effektiv.
  • Tanja stellt eine no-follow-Vogelscheuche auf. Sie setzt dabei zusätzlich zu anderen Spamabwehrmassnahmen auf die psychologische Komponente. Ein Spammer, der den I LOVE rel=“nofollow“ Button sieht, fühlt sich gleich ertappt und lässt es eventuell gleich sein. Diese Massnahme zieht natürlich nur bei manuellem Spam, aber da der automatisiert abgeladene Müll bereits vorher durch die anderen Bereinigungsmassnahmen besitigt wird, ist das ein sinnvolles weiteres Puzzlestück in der Spam-Abwehr.

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3 Kommentare

  1. Erst mal Danke für die Erwähnung 😉
    Oh… Akismet… ich mags nicht wirklich, was vor allem daran lag, dass mich das Teil gerne als Spammer einordnet, obwohl ich nichts anderes mache als einen passenden Kommentar abzugeben 🙁 Mal kucken ob Du mich auch aus dem Spam Ordner fischen musst…

  2. Hallo Tanja. Akismet war der Meinung, dass Dein Kommentar kein Spam ist.
    Freigeben musste ich ihn aber trotzdem, da wir die ersten Kommentare von nicht angemeldeten Benutzern moderieren.
    Falsch als Spam klassifizierte Kommentare hatte ich durch Akismet bisher keine. Und das Tool hat schon einige Hundert Spam-Kommentare rausgefischt.

  3. Sachen gibts, ist ja schon Krass, wenn jemand wie die Klinik so dermaßen Kommentarspam betreibt. Dann aber auch noch hinterher eine Abmahnung hinterherzuschicken ist wirklich Paradox. Auf jeden Fall keine gute Werbung für eine seriöse Schönheitsklinik, wenn überall im Internet steht das man rumspammt, aus Verzweiflung abmahnt usw. Kommentare sollten daher immer per Hand erfolgen, und vom Text zum eigentlichen Artikel passen.

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