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Facebook schafft sich ab

Der fbwatchblog hat diese Woche darüber berichtet, dass Facebook die Filter für den Newsstream abschaffen will. Man vermutet, dass das aktuelle Filtersystem welches es den Anwendern erlaubt, Nachrichten von bestimmten Seiten oder Anwendungen herauszufiltern, vielen Spieleherstellern und „Social Media Marketing“ betreibenden nicht gefällt.

Eine Facebook Timeline - ungefiltert

Eine Facebook Timeline - ungefiltert

Das mag ja sein und es ist auch nicht unverständlich. Aber wenn mir dadurch ein solcher Nachrichtenstream wie in dem Screenshot gezeigt quasi aufgezwungen wird, dann gibt es nur noch zwei Möglichkeiten: Die Spieler und Markenbotschafter „entfreunden“ oder den Facebook-Account gleich löschen.

Natürlich ist mir durchaus bewusst, dass ich als „Facebook-Mitglied“ kein Kunde bin, sondern Ware. Daher ist es auch legitim, dass Facebook etwas für seine zahlende Kundschaft tun will und die angebotene Ware verbessern möchte. Diese Ware sind wir, möglichst genau definierte Zielgruppen. Allerdings bezeichnet sich Facebook als „Social Network“, als geselliges Netzwerk. Genau so wird es auch von den meisten Nutzern gesehen, als Plattform zum Austausch mit Freunden. Und wenn ich mit Freunden abhänge, dann will ich weder immer wieder durch Werbung genervt werden, noch durch Statusupdates irgendwelcher Spiele. Das ist höchstens dann interessant, wenn ich dieses Spiel ebenfalls spiele.

Ich bin mal gespannt, was Facebook am Newsstream ändert. Jetzt wo durch Google+ auch noch ernsthafte Konkurrenz in den Startlöchern steht, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen dass die Filtermöglichkeiten komplett unterbunden werden. Falls doch, könnt Ihr ja zu Google+ wechseln, falls noch nicht geschehen.

 

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1 Kommentar

  1. Die Bezeichnung der regulären Facebookmmitglieder als reine Ware habe ich so auch noch nicht gehört – aber passend ist es auf jeden Fall!

    Und du hast ja vollkommen Recht, Spieleupdates oder ähnliches interessieren nur die wenigsten. Ich habe schon lange meinen Schluss daraus gezogen und habe keinen Facebookaccount – da muss ich mich auch nicht darüber beschweren und lebe etwas entspannter 😉

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