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Google weiss was ich suche

Fragen, die Google nicht beantworten kann

Bild: Mykl Roventine

Und Google weiß vor allem besser als ich, was ich suche.

Auf der Suche nach einer Lösung zu einem Problem mit KDE auf einem Thinkpad T42 fand ich irgendwann den Hinweis man sollte in einem solchen Fall auf die netten grafischen Effekte des Fenstermanagers Compiz verzichten und statt dessen auf kwin als Fenstermanager setzen. Ok, kein Problem, die 3D Effekte bremsen den nicht mehr ganz neuen Laptop ja doch nur unnötig.

Leider litt die Darstellung nach Start von kwin ziemlich stark, so dass ich Google um Hilfe bei der Lösung des Problems bat. Wenn man so gar keine Fehlermeldung hat, kann man es ja mal mit der Anfrage „kwin funktioniert nicht“ probieren. Dachte ich.

Aber Google dachte auch. Offensichtlich. Denn die Ergebnisse entsprachen so gar nicht dem von mir erwarteten:

Google Suche und Gedankenlese

"Synonyme" in der Google-Suche

„Chinesisch? Kein Problem!“ oder „Kein Sex? Kein Problem!“??? – WTF?

Diese Ergebnisse entsprachen so gar nicht dem, was ich erwartet hätte.  Schließlich war ich auf der Suche nach einem Computerproblem. Dabei stieß ich nur auf ein weiteres Computerproblem. Dieses Mal auf eines bei Google. Die Mutter aller Suchmaschinen meint wohl, ich hätte mich vertippt. Kann ja mal vorkommen, das „w“ liegt ja direkt neben dem „e“.

Früher – ich kann mich noch gut daran erinnern – hätte Google mich in einem solchen Fall einfach gefragt ob ich vielleicht „kein funktioniert nicht?“ meine. Aber die Suchmaschine hat ja dazu gelernt und muss nun nicht mehr fragen – Irrtum ausgeschlossen. Sicher, wir haben ja neulich hier schon darüber berichtet, dass Sprache für Google ein großes Thema ist. Aber irgendwas gibt mir das Gefühl, dass Google in letzter Zeit viele Produkte auf den Markt bringt, die einfach noch nicht richtig ausgereift sind.

Und mit dieser Meinung scheine ich nicht alleine zu sein.

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2 Kommentare

  1. Hi,

    Also, ehrlich, als ich an der Stelle “Kein Sex? Kein Problem!” ankam, musste ich erst mal spontan unterm Tisch zusammenbrechen vor Lachen.

    Aber ich hab da ne (nicht ganz ernst gemeinte) Theorie:
    Google hat in den letzten Jahren gelernt. Und dies ist nur der dezente Hinweis dazu, dass man sich zu viel mit Computern beschäftigt. kwin -> linux -> freak -> keine freundin -> kein sex — so oder so ähnlich könnte da Googles Assoziationskette aussehen. 🙂

    Ich glaube ich sollte auch weniger vor diesen Kisten verbringen, in diesem Sinne …

  2. @HP:
    Dezenter Hinweis: Du beschäftigst Dich zu viel mit Theorien über Suchmaschinen 😉

    Freut mich, wenn Dir der Artikel gefallen hat.

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