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Inspiration für kreative und originelle Blogbeiträge

Der Webmaster-Friday frägt nach einer Inspirations-Methode für Blogger. Braucht man das? Die Themen liegen doch im Internet. Alleine diese Woche gab es schon einiges, über das man schreiben kann:

Die Polizei als PC-Kammerjäger

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) hat der Bundesregierung einen 15-Punkte Plan gegen die Kriminalität im Internet vorgelegt. In diesem fordert der BDK größere Befugnisse für offene und verdeckte Ermittlungen in Sozialen Netzwerken. Wie unterscheidet man eigentlich einen offen ermittelnden Beamten von einem verdeckten? Tritt der öffentliche Beamte womöglich unter seinem richtigen Namen mit Dienstgrad auf Twitter in Erscheinung, während der verdeckte Ermittler unter Verwendung eines lächerlichen Avatars und unauffälligen Namens Facebook sicher macht? Ja und dann diese grandiose Idee des kostenlosen Entfernens von Viren, Trojanern und sonstigem Geschmeiß von den PCs ahnungsloser User, das ist doch klasse! Zu Recht verweist der BDK darauf, dass solche PCs eine Gefahr für den Verkehr im Internet darstellen. Bin mal gespannt ob jetzt auch verkehrsunsichere Autos einfach mal über Nacht von hilfsbereiten Beamten repariert werden, bevor noch was damit passiert.

Sauberes Internet für Australien

Auch in Australien hat man festgestellt, dass das Internet gefährlich ist. Ob man dort auch zu dem Schluss kommt dass es so gefährlich wie eine Atomwaffe (BDK) ist, weiß ich nicht. Aber eins ist klar, im Internet gibt es viel Schmutz – viel zu viel. Dagegen hilft nur eine gründliche Reinigung der Datenleitungen, was nun dank Censordyne auch problemlos möglich ist.

Facebook verstößt gegen den Datenschutz

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) ist der Meinung, dass Facebook gegen das Bundesdatenschutzgesetz verstößt. Stein des Anstoßes ist in diesem Fall eine von Facebook entwickelte iPhone App, die die Daten des Telefon-Adressbuches an Facebook überträgt. Sie hat nun Bedenken, dass einer Ihrer engsten Mitarbeiter diese Anwendung nutzen könnte und ihre geheime Telefonnummer so auf Facebook veröffentlicht werden könnte. Auch ein Psychotherapeut beklagt sich darüber, dass seine Patienten gegenseitig „Freundschaftsvorschläge“ von Facebook bekommen hätten.

Ok, Facebook hat datenschutztechnisch ganz bestimmt keine weiße Weste vorzuweisen. Aber die „engsten“ Mitarbeiter der Bundesverbraucherschutzministerin werden doch wohl nicht wirklich ihr Adressbuch auf Facebook hochladen. Und dass ein Psychotherapeut so etwas mit den Kontaktdaten seiner Patienten tun könnte, hätte ich bisher auch nicht für möglich gehalten. Aufklärung tut hier Not – Ganz dringend! Dies ist kein reines Facebook Problem.

Nebenbei bemerkt war ich auch schon das ein oder andere Mal entsetzt, wer aus meinem Bekanntenkreis schon den Facebook „Freunde-Finder“ genutzt hat. Und tatsächlich hat Facebbok hierfür sogar eine Funktion parat, mit der man die so hoch geladenen Daten wieder löschen kann. Wie zuverlässig das ist, weiß ich auch nicht.

Eine „altmodische“ Marke zeigt, wie Online Marketing funktioniert

Die Social Media Werbekampagne von Old Spice ging diese Woche wie ein Lauffeuer durch’s Netz. Ein paar Resultate der Kampagne:

  • 184 (Werbe)spots wurden produziert – innerhalb von zwei Tagen
  • 18662 Kommentare stehen derzeit im Youtube Kanal von OldSpice
  • Alleine seit Mittwoch morgen knapp 40 Millionen Videoaufrufe (innerhalb von fünf Tagen!)
  • Man kann nun Anrufbeantwortersprüche von Isaiah Mustafa sprechen lassen (Die Idee entstand während die Kampagne lief und wurde von dem Produktionsteam sofort aufgenommen)
  • Der „Old Spice Man“ hat einen Heiratsantrag überbracht. Und dieser wurde angenommen.
  • Nicht alle sind begeistert von der Kampagne, es gibt auch Neider.

Fazit

Man sieht, Themen-Ideen gibt es genügend. Aber war dieser Blogeintrag jetzt „kreativ und originell“? Das überlasse ich den Lesern.

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1 Kommentar

  1. Selbst wenn der Psychotherapeut die Daten nicht hochlädt und auch kein FB-Konto hat: es reicht, wenn seine Patienten ihre Adressbücher hochladen, in denen unter sehr vielen anderen Kontaktdaten auch die des Therapeuten sind, was alles andere als unwahrscheinlich ist.

    Und mit bald 1 Milliarde Nutzer ist es sehr wahrscheinlich, dass fast jeder Erdenbürger mit E-Mail-Adresse in Facebook zumindest ein Schattendasein führt, da wohl kaum noch einer übrig bleibt, der nicht mindestens einen kennt, der bei Facebook ist.

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