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Zensursula soll Elena kritisch prüfen

Zensursula-Logo

Ab heute werden Arbeitgebermeldungen für ELENA, den elektronischen Entgeltnachweis, abgegeben. Im Prinzip ist ELENA keine schlechte Idee. Die Kommunikation der Daten über Papier an die Agentur für Arbeit ist nicht wirklich sonderlich effektiv.

Allerdings wurde auch bekannt, dass auch Streikende in dieser Datenbank erfasst werden sollen, oder ob jemand vom Arbeitgeber „freigestellt“ wurde. Auch Fehlzeiten, Abmahnungen oder „Fehlverhalten“ sollen gespeichert werden. Diese Daten würden für Entscheidungen über eventuelle Sperrzeiten benötigt.

Das ist natürlich schon alles recht heikel. Das gefällt wohl auch einigen liberalen Politikern nicht so richtig:

Auch FDP-Generalsekretär Christian Lindner verwies im Berliner „Tagesspiegel“ darauf, dass die Liberalen weiter Vorbehalte gegenüber „Elena“ haben. Er forderte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen deshalb auf, die Datensammlung „kritisch zu prüfen“.

via „Aberwitzige Datensammelwut“: Widerstand gegen „Elena“ – n-tv.de.

Das steht da wirklich, Ursula von der Leyen, bekennende Anhängerin des unsäglichen  Zugangserschwerungsgesetzes, auch als „Zensursula“ bekannt, soll die Datensammlung in ELENA „kritisch“ prüfen. Aber die Idee kommt ja auch von der anderen Regierungspartei …

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2 Kommentare

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