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Kommentare im Blog – Webmaster Friday

Senf dazu?

Senf dazu?

Was ist ein guter Kommentar?

So lautet diese Woche die Frage im Webmaster-Friday. Ein guter Kommentar ist das, was man sich als Blogautor wünscht: ein Kommentar, der darauf schließen lässt, dass der Kommentator den Artikel gelesen und sich ernsthaft damit befasst hat. Ideal ist es natürlich, wenn der Kommentar den Artikel ergänzt oder gar den Anstoß zu einem weiteren Blogartikel liefert. Gerade auch kritische Kommentare sind eine Bereicherung, solange es sich um konstruktive Kritik handelt.

Grundsätzlich empfinde ich allerdings jeden Nicht-Spam-Kommentar als positiv. Auch ein einfaches „Guter Artikel“ ist besser als nichts, wenn der Kommentar zumindest von einer Person kommt.

Kommentarspam

Wenn der Absender allerdings „Beste Schamkapseln“ heißt und seine Homepage „schamkapseln.de“, dann kann es schon passieren, dass der Kommentar in der Akismet-Tonne landet. Kommentare von Link-Spammern, die sich mehr Mühe mit dem Text geben, werden schon mal veröffentlicht, wenn auch um den Link bereinigt.

Hartnäckige Spammer haben es auch schon geschafft, mit einem eigenen Artikel hier auf dem Blog geehrt zu werden. Da fällt mir gerade auf, ich habe ja schon mal einen WMF-Artikel zum Thema Kommentarspam verfasst, da gibt’s also noch weiteren Lesestoff zum Thema.

Interessant finde ich ja den Aspekt, dass Blogs mit „dofollow“ Kommentaren mehr Beiträge erhalten. Wir haben hier eine Zeitlang das Nofollow-Free Plugin im Einsatz gehabt, das hat aber nicht zuverlässig funktioniert und wir haben den Blog daher über das Template auf „follow“ umgestellt. Die Anzahl Spamkommentare ist deshalb nicht erkennbar hochgegangen, aber die Anzahl an sinnvoll wirkenden Kommentaren mit „spammiger“ Absender / URL Kombination hat seither zugenommen.

Die eigenen Kommentare

Tja, was soll ich sagen? Zu den Vielkommentierern gehöre ich wahrlich nicht. Es kommt oft vor, dass ich nach Lektüre eines guten Artikels nur einen Kurzkommentar à la „Guter Artikel“ zustande brächte. Das ist mir dann aber doch zu wenig substanziell und ich lasse es meist bei einem Tweet bewenden.

Ganz schlimm ist es bei mir ja bei Podcasts. Wenn ich da an den SEO House Podcast denke, bekomme ich schon wieder ein schlechtes Gewissen. Regelmäßig höre ich Jens und Markus – wenn Jens ihn zu Wort kommen läßt 😉 – auf meinen Fahrten zu oder von der Arbeit. Beim Hören fällt mir dann immer der ein oder andere Kommentar ein, aber während des Autofahrens tippt es sich so schlecht. Am Ziel angekommen sind die Gedanken schon wo anders und das Kommentieren wird vergessen.

Also Leute, wenn ich Eure Artikel tweete, dann ist das im Normalfall ein Lob. Für mich als Badener gilt halt immer noch das Motto: „Nix gschwätzt isch gnug globt“. (Übersetzungsanfragen bitte in den Kommentaren)

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