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New York in 24 Stunden

View from Empire State BuildingDer Mensch von Welt macht ja gerne Städtereisen – vor allem in die Metropolen dieser Welt. Da wir aber bekanntermaßen in einer hektischen Zeit leben, muss eine solche Reise zügig durchgezogen werden. Ein Tag pro Stadt sollte da reichen. Dann kann man den Klassiker New York, Rio, Tokio an einem verlängerten Wochenende durchziehen.

Wenn man aber ganz arg busy ist, dann reicht es noch nicht einmal dafür. Dann müssen 24 Stunden für das erste Städtchen des Trios reichen.

Also wird zunächst einmal eine Liste mit den Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten erstellt, die man innerhalb der besagten 24 Stunden abhaken möchte:

Hotel Pennsylvania

Eingang des Hotel Penn von Madison Square Garden aus gesehen

Tatsächlich war unsere Planung nicht so konkret als wir gegen 15 Uhr mit einem erstaunlich langen Zug aus der Provinz New Jerseys in der New Yorker Penn(sylvania) Station ankamen. Der Bahnhof liegt praktischerweise unter dem Madison Square Garden und nimmt daher nicht unnötig Platz in Manhattan weg. Das ist gut so, denn davon gibt es auf der Insel eh zu wenig. Unser Hotel liegt gegenüber vom Bahnhof und heißt genauso, also Hotel Penn, was irgendwie ein netter Name für eine Übernachtungsstätte ist. Das Hotel ist übrigens recht günstig und bietet mit 1700 Zimmern auch ausreichend Platz – und wenn man nett zum Rezeptionisten ist gibt’s auch ein Zimmer mit Aussicht auf das Empire State Building.

Macy's Ground Floor

Bilck in die Schmuckabteilung von Macy's

Der erste Punkt der Liste war schnell abgehakt, ganz in der Nähe des Hotels gibt es ein uriges amerikanisches Restaurant, wo wir uns jeder gleich ein ganzes Menü bestellten. Das war auch nötig, denn dann ging es auf Shoppingtour durch Macy’s, angeblich das größte Kaufhaus der Welt. Macy’s ist einfach ein besonders großes Kaufhaus mit ein paar netten alten Holzrolltreppen, ansonsten halt ein Shoppingtempel, nix besonderes also.

Times Square

Times Square bei Nacht

Auf der Broadway-Seite haben wir Macy’s dann wieder verlassen und sind auf dem „Breede weg“ Richtung Times Square geschlendert – dritter Haken auf der Liste. Der ganze Lichtmüll am Times Square sieht nachts natürlich am besten aus. Dafür sind tagsüber die Chancen auf Sichtung des „Naked Cowboy“ etwas höher – wer also darauf Wert legt, sollte mindestens zweimal den Times Square aufsuchen.

Vom vielen Lichtmüll und dem allgemein vorherrschenden Chaos etwas erschlagen, bogen wir etwas nördlich vom Times Square in die 49. Strasse und gingen am Rockefeller Center vorbei zur 5th Avenue. Wir hätten gerne auch noch einen Blick auf die „Lower Plaza“ am Rockefeller Center  geworfen, aber da durften wir nicht hin, weil gerade irgendwelche Filmaufnahmen gemacht wurden. Sowas kommt in der Gegend wohl öfter vor.

Grand Central Station

Grand Central Terminal

Nächste Station war dann das Grand Central Terminal, eigentlich ein ganz normaler Bahnhof, wäre er nicht der größte weltweit. Die Empfangshalle sieht auch heute noch sehr schick aus, aber wenn man dann an die Gleise geht wird’s schnell unschön und dunkel.

Mittlerweile meldete der Magen seine Bedürfnisse an. Ausserhalb des Bahnhofsgebäudes fand sich ein gemütlicher Pub (nein, kein Saloon), der lecker Cheeseburger und Bier servierte.

Auf dem Rückweg haben wir dann noch kurz ins Empire State Building reingeschaut und festgestellt, dass da ja gar nix los ist, also haben wir die flughafenmäßige Security passiert und sind mit einem der Highspeed-Aufzüge in den 80. Stock hochgefahren, wo man dann für die letzten 6 Stockwerke umsteigen musste.

Zu kalt draussen

Manchen war die Aussichtsplattform des Empire State Buildings zu kalt

Ein bisschen anders als auf dem Brandeckturm ist es da oben dann schon. Klar, auch kalt und windig, aber sonst kein Vergleich. Schon nett so ein Lichtermeer von oben (s. erstes Foto dieses Beitrags). Leider hat sich bei einer Aufnahme der Fifth Avenue vom Empire State Building herab die Sonnenblende meines 85er Objektivs von mir verabschiedet und den direkten Weg nach unten genommen. Ob sie je unten angekommen ist, oder irgendwo auf dem Weg nach unten hängen blieb, habe ich nicht mehr erfahren.

Mittlerweile war es in Mitteleuropa – an dessen Zeit wir irgendwie immer noch gewöhnt waren – schon früh am Morgen und wir machten uns auf den Rückweg zu unserer Herberge.

… wird fortgesetzt.

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