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Google Street View continued

Sascha Lobo in den Tagesthemen

Sascha Lobo im Interview

Gestern abend hat sich die ARD in den Tagesthemen immerhin über 11 Minuten Zeit genommen, über Google Street View zu berichten. Der Beitrag über den entspannten Umgang mit Street View im Vereinigten Königreich und das anschließende Interview mit „Blogger“ Sascha Lobo, welcher sich demonstrativ vor einem Berliner Gebäude, vermutlich seinem unverpixelten Wohnhaus, präsentierte, waren schon ganz gut geeignet, die Wogen etwas zu glätten. Etwas schade fand ich, dass Sascha Lobo zwar erwähnte, dass es derzeit dringendere Probleme in der Netzpolitik gibt, diese aber nicht beim Namen nannte.

Sehr unaufgeregt und sachlich auch der Kommentar von Rainald Becker über Google Street View. Die Sendung kann in der ARD Mediathek angeschaut werden, die einzelnen Passagen kann man direkt anspringen.

Google Street View, Verbrecher und Verbrecherjäger

Auch wenn es in Ländern, in denen Street View bereits verfügbar ist, zu keinem Anstieg von Einbrüchen oder sonstigen mit Street View in Verbindung gebrachten Verbrechen gekommen ist, warnt der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) vor Street View als Werkzeug für Straftäter:

Kriminelle seien dank Street View in der Lage, Gebäude und Grundstücke gefahrlos auszuspähen: «Sie müssen sich nicht in die Nähe eines Tatorts begeben. Das Entdeckungsrisiko minimiert sich», erläuterte Carstensen. Die Bilder von Street View erleichterten die Planung eines Fluchtweges.

Gleichwohl erkennt er auch Vorteile für die Strafverfolger, die Street View zur Einsatzplanung heranziehen könnten. Immerhin ist nicht mehr von virtuellen Streifenfahrten die Rede.

Entfernungsantrag für Street View ist verfügbar

Mit ein paar Startschwierigkeiten hat Google nun auch die Möglichkeit geschaffen, sein Haus „verpixeln“ zu lassen. Wer also nicht möchte, dass man die Fassade des eigenen Hauses bzw. des Gebäudes in dem man wohnt, in Google Street View sehen kann, der kann hier widersprechen.

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1 Kommentar

  1. Wenn Google jetzt derart unter Druck gerät, was wird dann wohl aus Googlehupf? Den mochte ich eigentlich schon. 🙂

    Schönen Gruß aus Kalau

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